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Sinuslift

Die neue Sinuslift-Operationstechnik (Knochenaufbau Kiefer) nach Dr. R.M. Frey. 

Ihr Zahnarzt hat Sie bereits untersucht, umfassend behandelt und nun soll eine dauerhafte möglichst festsitzende prothetische Versorgung erfolgen? Sie wünschen sich Implantate, aber Ihr Kieferknochen ist zu stark abgebaut, so dass eine solche Versorgung nicht möglich scheint? Sie möchten sich allgemein über die Möglichkeiten einer Versorgung durch Implantate informieren? Dann sind Sie hier richtig.

Dr. Frey, seine Kollegen und Mitarbeiter begrüßen Sie in der Abteilung für Mund- und Kiefer-Gesichtschirurgie & Oralchirurgie der SeegartenKlinik Heidelberg. Auf den folgenden Seiten machen wir Sie mit unserer Arbeit vertraut und präsentieren Ihnen unser Behandlungskonzept mit dem Sinuslift nach Dr. Frey.

Der Sinuslift nach Dr. Frey wurde erstmalig im Jahr 2004 dem internationalen Fachpublikum vorgestellt. Das Verfahren findet immer mehr Anwender im In- und Ausland, in Universitätskliniken wie auch bei niedergelassenen Kollegen. Um Menschen mit starkem Knochenabbau im Kieferbereich unter geringstmöglichen Risiken, geringsten operativen Folgen und ohne Fremdmaterialien qualitativ hochwertige, stabile und langfristig haltbare Implantate einsetzen zu können, wurde diese Methode entwickelt. Sie ist eine Weiterentwicklung schon bestehender klassischer Verfahren, sie kombiniert die Vorteile des internen Sinusliftes mit den Vorteilen des externen Sinusliftes. Mit der Sinuslift-Technik werden Nekrosen vermieden und die Regenerationszeit des Knochens wird beschleunigt. Es bildet sich simultan zur Implantatinsertion ein hervorragendes Fundament für Implantate. Nehmen Sie sich im Anschluss an unsere Erläuterungen und Informationen die Zeit und sehen Sie sich unser kurzes Video an. Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch ausführlich und zeigen Ihnen, dass wir auch Ihre Kiefersituation wieder funktionsfähig mit festem Zahnersatz wieder herstellen können.

 

Implantatkostenrechner

 

a) Prinzip der Augmentation (Erhöhung des Oberkieferknochens, zur Implantateinsetzung)

Bisher konnte ein Erfolg erst ab einer Restknochenhöhe von mindestens 4 mm in ausreichendem Maß wissenschaftlich nachgewiesen werden. Lagen weniger als 5mm vor, wurden bisher zweizeitige Eingriffe vorgenommen. Einen ersten zum Knochenaufbau und einen zweiten zur Implantatinsertion. Zudem wurden sehr invasive Verfahren genutzt. Minimalinvasive Verfahren sind bisher nur ab einer Restknochenhöhe von 6mm zugelassen.

Diese Einschränkungen haben durch das neue von Herrn Frey entwickelte Verfahren ihre Gültigkeit verloren. Die OP Technik und Erfahrungen wurden international vorgestellt und der Abstrakt (Zusammenfassung) in einer Fachzeitschrift veröffentlicht. Das Operationsprotokoll ermöglicht eine Implantatinsertion bei nur ein mm Restknochenhöhe. Das Verfahren beruht auf einer Knochenverschiebung (siehe Video) und wurde aus der Neurochirurgie abgeleitet.

 

  1. Gesichtsschwellungen lassen sich komplett vermeiden.
  2. Es werden keine Fremdmaterialien benötigt.
  3. Auch keine Entnahme von Knochen aus anderen Körperregionen (Zweiteingriff).
  4. Die Durchblutung des verlegten Knochengewebes wird nicht unterbrochen. D.h. keine Gefahr der Nekrose (Absterben) wie bei bisherigen Verfahren beobachtet.
  5. Die Infektionsgefahr wird deutlich reduziert.
  6. Durch den verwendeten vitalen lokalen Knochen verkürzt sich die Verknöcherungszeit, dies führt zu einer schnelleren Knochenregeneration.
  7. Die Einheilungszeit wird auf 3 Monate verkürzt, dies ist die Hälfte bisheriger Regenerationszeiten.

 

Was ist Knochenabbau

Es gibt mehrere Ursachen, die einen Knochenabbau im Kieferbereich begünstigen. 

 

Das Alter

Die Menschen werden immer älter. Das Gebiss ist auf eine natürliche Lebenserwartung von ca. 35 Jahren angelegt. Denn früher wurden Menschen nicht wesentlich älter. Dem Fortschritt und der Entwicklung der Menschheit sei dank, erreichen wir heute ein weitaus höheres Alter. Doch die Knochen, inklusive unserer Kieferknochen, halten diesem Alterungsprozess nicht unbedingt Stand. Knochenabbau kann also durchaus eine ganz natürliche altersbedingte Erscheinung sein.

 

Entzündliche Prozesse

Die wesentlichen Gründe liegen in einer anhaltenden und / oder fortgeschrittenen Parodontitis, im allgemeinen Sprachgebrauch Parodontose genannt. Selbst bei sonst vorbildlicher Mundhygiene entstehen entlang des Zahnfleischsaums Entzündungen, Zahnfleischtaschen bilden sich und machen große Sorgen. Sie sind wahre Nester für Bakterien und führen schnell zu Entzündungsherden, die oftmals mit dem bloßen Auge für den Patienten gar nicht erkennbar sind. Ein Zahnarzt hat die Möglichkeit, diese Taschen zu messen, ihre Tiefe mit entsprechenden Instrumenten und einem Röntgenbild zu bestimmen und gegebenenfalls zu behandeln. Werden diese Herde nicht erkannt oder nicht behandelt, führen diese Entzündungen des Zahnfleisches zu Schäden am umgebenden Knochen. Dieser zieht sich zurück, der Knochenabbau nimmt seinen Lauf. 

 


Nicht versorgter Zahnverlust

Zahnverlust kann vielfache Ursachen haben. Entweder ein Zahn geht bei einem Unfall verloren oder eine ausgeprägte Zahnbehandlungsangst verhindert regelmäßige Untersuchungen und Behandlungen. Zähne fallen aus oder brechen ab und die Ruinen und Wurzelreste begünstigen wiederum entzündliche Prozesse. Der Kauapparat wird durch Zahnlücken ständigen Fehlbelastungen ausgesetzt. Der Patient arrangiert sich mit der Situation und passt ihr sein Kauverhalten an und fördert damit ein Fortschreiten des Knochenabbaus. 
 

 

Druckbelastung

Verliert ein Patient durch einen Unfall oder ähnliche äußerliche Einwirkungen einen Zahn oder Zähne, und wird die entstandene Lücke durch eine herausnehmbare Lösung gefüllt, kann sich der Kieferknochen unter der regelmäßigen Druckbelastung der schleimhautgetragenen Prothese zurückziehen.  


 


Krankhafte Veränderungen des Kiefers 

Seltener aber dennoch vorkommend, sind krankhafte Veränderungen des Kiefers, wie zum Beispiel Zysten oder Tumore, die zu Knochenabbau führen.

 

Wenn Sie sich nun ein Röntgenbild Ihrer Zähne anschauen oder sich ins Gedächtnis rufen, stellen Sie fest, wie weit eine gesunde Zahnwurzel in den Kieferknochen ragt, wie hoch er, von der Wurzelspitze aus, von Knochensubstanz umgeben ist. Ähnliche Voraussetzungen bedarf es für ein Implantat. Eine Faustregel besagt, dass der Kieferknochen in seiner Masse eine Mindesthöhe von 8mm und eine Mindestbreite von 5 mm nicht unterschreiten darf. Der Blick auf ein Lineal zeigt, das ist nicht viel. Ist dieses vertikale und horizontale Knochenangebot nicht gegeben, findet ein Implantat nicht ausreichend Knochen und somit keinen stabilen Halt.
 


Die gute Nachricht

Durch den Sinuslift nach Frey gelingt es, den Knochen zu regenerieren, die verlorene, abgebaute Knochensubstanz wieder aufzubauen und das ohne Knochenersatzmaterialen oder einer Knochenentnahme aus anderen Körperregionen. Diese Operationsmethode werden wir Ihnen in der Folge näher bringen und erläutern.

 

 


Der Knochenaufbau

Für den Betroffenen oder Laien klingt das alles sicher ganz furchtbar. Doch wir können Sie beruhigen, es klingt schlimmer, als es ist. Zum Einen gibt es in diesem Bereich keine Einzelschicksale. Über 50% aller Implantatversorgungen geht ein kleinerer Knochenaufbau voraus, um eine optimale Positionierung eines Implantats gewährleisten zu können. Sie erinnern sich, das Gebiss ist auf ca. 35 Jahre angelegt. Zum Anderen ist der große Vorteil der Sinuslift-Operationstechnik, dass der Knochen minimalinvasiv aufgebaut wird. Sie brauchen also keine große OP mit riesigen Schnitten zu fürchten. Trotzdem werden wir hier auch den Knochenaufbau mit Knochenersatzmaterialien zum Vergleich erläutern. 

 


Der Knochenaufbau mit Knochenersatzmaterialien

Zahnmediziner greifen auf Knochenersatzmaterialien zurück, um größere, operativ geschaffene Kieferhohlräume, wie sie nach Resektionen oder Extraktionen entstehen, zu füllen. Einer der Beweggründe für Dr. Robert-Marie Frey, sich mit Alternativen zu den standardisierten Implantatsvorbereitungen zu beschäftigen: Die Verwendung sogenannter Knochenersatzmaterialen, egal ob biologisch oder synthetisch hergestellt, ist in der Fachwelt umstritten. Neben den hohen Kosten, die mit der Produktion gerade der synthetischen Materialien und der Verwendung in der Zahnmedizin verbunden sind, galt es, die Rate der postoperativen Probleme wie Entzündungen oder Abstoßungen massiv zu verringern. Oftmals findet eine Akzeptanz des Körpers einfach nicht statt. Der künstliche Knochen wird nicht, wie erforderlich, mit stabilem Knochengewebe durchbaut und stellt eine sinnvolle Versorgung mit Implantaten in Frage. Auch das Risiko einer Infektion des Augmentationsmaterials steigt durch die Verwendung von Fremdmaterialien. Ferner erfordert das Einbringen von Knochenersatzmaterial oft einen weiteren operativen Eingriff.

 

 

Das synthetische Knochenersatzmaterial


Durch die Füllung der Hohlräume im Kiefer nach Extraktionen zum Beispiel, mit synthetischem Granulat, durchwachsen diese nicht mit weicherem „Narbengewebe“ sondern bilden neue knöcherne Struktur. Das im Labor synthetisierte Granulat imitiert das anorganische Mineralkristall des Kieferknochens.

 

Das biologische Knochenersatzmaterial

Das biologische Knochenersatzmaterial wird von tierischen oder menschlichen Knochen gewonnen. Dem Knochen wird hierbei in einem aufwändigen Prozess die organischen Bestandteile entzogen, bis nur noch ein Hydroxyl-Apatitgerüst übrig bleibt. Aufbereitet und in den Knochenhohlraum eingebracht, erwächst daraus neue knöcherne Struktur. Das überwiegend aus Rinderknochen / Schweineknochen gezüchtete Knochenmaterial ist spätestens seit der BSE-Krise in Verruf geraten.

Beide Knochenersatzmaterialien wurden in der Vergangenheit vielfach erfolgreich verwendet und ermöglichten die Versorgung mit Implantaten auch in Kieferknochen, die sich von ihrer grundsätzlichen Struktur nicht eigneten. Dennoch war es Dr. Robert-Marie Frey ein Anliegen, auf Knochenersatzmaterialien ganz verzichten zu können, das Verfahren des Knochenaufbaus weiter zu entwickeln, zu vereinfachen und noch sicherer zu gestalten. Risiken und Nebenwirkungen beim Knochenaufbau zu minimieren und dabei eine hochwertige Basis für Implantate zu schaffen war sein Ziel.

 

Knochenaufbau nach Dr. Robert-Marie Frey - Sinuslift

Viele Jahre stellten Kiefer, die nicht über eine ausreichende Knochenhöhe oder Knochenbreite verfügten ein großes Problem in der Implantologie dar. War die Höhe des Kiefers geringer als 5mm, mussten zwei, von einander unabhängige operative Eingriffe vorgenommen werden. In einer ersten Sitzung wurde der Knochen aufgebaut, in einer zweiten Sitzung konnte erst die Implantatinsertion stattfinden. Hinzu kommt, dass nur invasive Verfahren genutzt werden konnten, das Operationsgebiet sehr ausgedehnt werden musste, um den Knochen erfolgreich aufzubauen. Für minimalinvasive Verfahren waren die Behandler an die zugelassene Restknochenhöhe von 6mm gebunden.
Mit seiner wissenschaftlichen Arbeit und Forschung auf diesem Gebiet und der daraus resultierenden Sinuslift-Operationstechnik, gelang es Dr. Robert-Marie Frey, diese Probleme und Einschränkungen aufzuheben. Abgeleitet aus der Neurochirurgie war es, basierend auf einer Knochenverschiebung (sehen Sie auch hierzu zum besseren Verständnis unser Video), mit Sinuslift möglich, simultane Implantatinsertionen bei einer Restknochenhöhe von nur einem Millimeter vorzunehmen. Der Sinuslift nach Dr. Frey wurde international vorgestellt und in der Fachpresse behandelt. Seit 2004 profitieren Patienten von der neuen Operationsmethode und vertrauen sich der Kompetenz SeegartenKlinik und dem Team von Dr. Frey an. Die zunehmende Anzahl von Kollegen welche dieses neue Verfahren nach Dr. Frey nutzen, bestätigt die Vorteile dieses Vorgehens gegenüber anderen Methoden.

 

Das Problem mit der Knochenhöhe

Die Gründe für Knochenabbau wurden Ihnen im Vorfeld bereits erläutert. Hinzu kommt, dass bedingt durch die Anatomie des menschlichen Schädels der Oberkiefer weniger Knochen als der Unterkiefer aufweist. Die Sinuslift-Operationstechnik wird angewandt, wenn Knochenabbau dazu geführt hat, dass zwischen Mundraum und Kieferhöhle nicht ausreichend Knochen zur Verfügung steht, um Zahnimplantate stabil und dauerhaft zu platzieren. Durch diese Operationsmethode können nun auch solche Knochen ohne Fremdmaterial oder Zweiteingriff aufgebaut werden, die weniger als 4mm Knochenhöhe aufweisen und somit können Patienten, für die Implantate bislang nicht in Frage kamen, sich dennoch hochwertig mit Implantaten versorgen lassen.

 

Knochenaufbau ohne Fremdmaterialien

Körpereigenes Knochengewebe ist auf Grund seiner vitalen Zellen, Proteine, Knochenwachstumsfaktoren etc. hochwertiger anzusehen, als jedes andere, noch so gute Knochenersatzmaterial. Ein weiterer wichtiger Vorteil des Sinuslifts nach Dr. Frey ist, dass der Organismus nicht mit Fremdmaterialien konfrontiert wird und auch keine Entnahme von anderer Stelle des Körpers notwendig wird. Das steigert nicht nur die Verträglichkeit um ein Vielfaches, sondern erspart dem Patienten einen operativen Eingriff, der bislang der Implantatinsertion stets vorausging. Während der Sinushebung wird der eigene Kieferknochen gegeneinander verschoben. Dies führt dazu, dass zum Einen die Durchblutung des Gewebes nicht unterbrochen wird, und daraus resultierend, dass die Gefahr einer Nekrose (das Knochengewebe stirbt nicht ab, es bleibt am Gefäßsystem der Kieferhöhle angeschlossen) gebannt und die Infektionsgefahr erheblich reduziert wird. Unter Nekrose versteht die Medizin abgestorbenes Gewebe, das unter anderem zu bösartigen Entzündungen führen kann. Der Heilungsprozess wird durch die Verwendung von eigenen, lokalen und vitalen Knochengewebe deutlich verbessert und verkürzt. Der Knochen durchbaut sich schneller als nach der Einbringung fremder Materialien, es kommt zu keinerlei Abstoßungsreaktionen und die Knochenregeneration verläuft in einen verkürzten Zeitraum.

 

Der Sinuslift oder die Sinus-Augmentation, wird im Bereich der kleinen und großen Backenzähne (Prämolare, Molare) im Oberkiefer eingesetzt. Um Platz für den Knochenaufbau zu schaffen, wird dabei die Sinus Membran, das ist die Auskleidung des Kieferhöhlenbodens, nach oben gehoben (Lift).

Die Gründe für Knochenabbau wurden Ihnen im Vorfeld bereits erläutert. Hinzu kommt, dass bedingt durch die Anatomie des menschlichen Schädels der Oberkiefer weniger Knochen als der Unterkiefer aufweist. Die Sinuslift-Operationstechnik wird angewandt, wenn Knochenabbau dazu geführt hat, dass zwischen Mundraum und Kieferhöhle nicht ausreichend Knochen zur Verfügung steht, um Zahnimplantate stabil und dauerhaft zu platzieren. Durch diese Operationsmethode können nun auch solche Knochen ohne Fremdmaterial oder Zweiteingriff aufgebaut werden, die weniger als 4mm Knochenhöhe aufweisen und somit können Patienten, für die Implantate bislang nicht in Frage kamen, sich dennoch hochwertig mit Implantaten versorgen lassen.

 

Die Sinuslift-Operationstechnik nach Dr. Robert-Marie Frey

Der Eingriff

Derweil wissen Sie, dass das Knochengewebe, welches wir für den Knochenaufbau nutzen, körpereigenes, autogenes Gewebe ist, das aus dem Mund- und Kieferbereich transpositioniert wird. In den seltensten Fällen sind wir auf die Entnahme aus der Hüfte oder anderen Knochenbereichen angewiesen. Es wird ausschließlich mit dem Restknochen in der zu implantierenden Stelle gearbeitet. Es handelt sich streng genommen um ein Gefäß gestielte Transposition des Kieferkammknochens in den Sinus maxillaris.

Für die Operation selbst, wird mit einem Skalpell am Kieferkamm ein Schnitt gesetzt, der Schnitt verläuft dort wo der Zahn oder die Zähne fehlen und das oder die Implantate vorgesehen sind. Der Operateur hebt die Schleimhaut und das Gewebe an und legt den Knochen frei. Mit Osteotomen, das sind chirurgische Instrumente, die einem Flachmeißel ähneln, wird im nächsten Schritt ein Knochenblock mobilisiert, die Auskleidung des Sinus-Kieferhöhlenbodens, die sogenannte „Schneidersche Membran“ angehoben und das Implantat aus Rein-Titan inseriert.

In der Regel beläuft sich die Einheilungszeit nach der Sinuslift-Methode auf ungefähr 12-14 Wochen.

 

Risiken | Während des Eingriffs

Operationen sind immer auch mit Risiken behaftet, über die wir Sie selbstverständlich im Vorfeld umfassend aufklären werden. Die Sinus-Membran stellt die wohl sensibelste Stelle dar. Sie ist so fein, dass die Gefahr besteht, sie während des Eingriffs zu durchstoßen oder anzureißen. Sollte es zu solch einem Defekt kommen, besteht eine erhöhte Infektionsgefahr. Durch eine postoperative Antibiose für 4 Tage lässt sich diese Komplikation beheben. Innerhalb von 10 Tagen ist die Membran erneut zugewachsen. Mehr dazu unter „Nach dem Eingriff“. Wie bei jedem anderen chirurgischen Eingriff auch, besteht die Gefahr von Wundheilstörungen, denen Sie massiv entgegenwirken können und Infektionen. Aus unserer Erfahrung (unser Patientengut) können wir allerdings beruhigen, seit dem Jahr 2004 führte nur eine einzige Infektion zu einem Implantat -Verlust.

 

Nach dem Eingriff

Nach der Operation können, wie nach einer Extraktion oder einer Osteotomie auch, Schwellungen auftreten. Ebenfalls ist es möglich, dass Nasenbluten auftritt. Wichtig ist, dass Sie nach dem Eingriff nicht schniefen oder die Nase hochziehen. Anstatt die Nase wie gewohnt zu putzen, säubern Sie sie ohne Druck. Um die Nasenschleimhäute feucht zu halten können Sie gerne ein Meerwasser-Nasenspray benutzen. Begleitend erhalten Sie auf Rezept ein Schmerzmittel und zur Abschirmung ein Antibiotikum für 4 Tage.

 

Kontraindikationen

Patienten mit Heuschnupfen oder saisonalen Allergien, sollten auf keinen Fall ihren Eingriff in der Hochzeit des Pollenflugs legen, sondern den Termin eher für einen Zeitraum wählen, in dem die betreffenden Pollen oder Allergieauslöser nicht aktiv sind.

Patientinnen, bei denen eine Schwangerschaft vorliegt, müssen davon ausgehen, dass Sie nicht operiert werden können. Anhand Ihrer Anamnese und der Vorerkrankungen muss entschieden werden ob eine Implantation während der Schwangerschaft möglich ist, oder der Eingriff erst nach der Entbindung erfolgen kann. Da eine Implantation nicht überlebensnotwendig ist, empfehlen wir den Eingriff erst nach der Entbindung durchführen zu lassen.

Der Sinuslift ist, auf Grund der anatomischen Gegebenheiten nicht für den Frontzahnbereich geeignet. Allerdings ist ein Knochenaufbau in diesem Bereich auch eher selten notwendig. Sollte ein Knochenaufbau dennoch erfolgen müssen, greifen wir hier auf andere Aufbautechniken zurück.

 

Ein paar Regeln

Um den Erfolg des Eingriffs nicht zu gefährden und einen optimalen Heilungsprozess zu fördern, können Sie selbst eine Menge tun:

Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant und unter lokaler Anästhesie, das heißt, sie können die SeegartenKlinik im Anschluss verlassen. Trotzdem ist eine solche Operation auch immer Stress, deshalb sollten Sie sich von einem netten Menschen abholen lassen oder ein Taxi nehmen und nicht selbst Auto fahren.

Sie müssen nicht nüchtern sein – im Gegenteil. Es sei denn, Sie haben sich für eine Behandlung unter Vollnarkose entschieden, aber in dem Fall ist ein stationärer Aufenthalt angezeigt. Bitte frühstücken Sie ordentlich und kommen Sie nicht hungrig, denn Sie werden nicht gleich nach dem Eingriff kraftvoll zubeißen und essen können, bzw. auch nicht selber wollen. Ein hungriger Bauch macht schlechte Stimmung und Sie sollen sich doch über Ihre neue Versorgung freuen.

In der Regel entstehen keine Schwellungen nach dem Sinuslift. Trotzdem spricht nichts dagegen, wenn Sie die entsprechende Wange nach dem Eingriff kühlen.

Grundsätzlich sind Alkohol und Zigaretten zu vermeiden. Nach dem Eingriff sollte Beides tabu sein, da Nikotin und Alkohol sich negativ auf den Heilungsprozess auswirken und die Wundheilung massiv stören.

Nach dem Essen sollten Sie gut den Mund spülen, um das Operationsgebiet frei von Essensresten zu halten. Verwenden Sie keine scharfen Spüllösungen, sondern verwenden Sie beispielsweise eine Kamillespülung oder ähnliche entzündungshemmende Präparate.

Ein operativer Eingriff ist kein Grund die Mundhygiene zu vernachlässigen. Auch der betroffene Kieferbereich kann geputzt werden. Viele Patienten nutzen für die ersten Tage eine weiche Zahnbürste.

Bitte kontaktieren Sie uns oder Ihren Arzt umgehend wenn

  1. eine Schwellung oder Schmerzen auftreten, die sich innerhalb der nächsten zwei Tage nicht bessern oder gar verschlimmern
  2. die Blutung länger als einen Tag anhält
  3. Sie Fieber bekommen
  4. Sie beunruhigt sind und eine Komplikation fürchten

keine Schwellung

1 Entsteht eine Schwellung nach dem Sinuslift?
In der Regel entstehen keine Schwellungen.

 

 

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Frontzähne

4Kann der Sinuslift nach Dr. Frey auch im Frontzahnbereich angewendet werden?
Im Frontzahnbereich ist selten ein Knochenaufbau nötig. Sollte ein Knochenaufbau doch benötigt werden gibt es andere Augmentations-Techniken.

Ambulant oder Stationär?

2Kann der Sinuslift nach Dr. Frey ambulant durchgeführt werden?
Ja, in den meisten Fällen wird der Sinuslift ambulant unter Lokalanästhesie durchgeführt

 

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Antibiotika

5Ist vor oder nach der Operation Antibiotika notwendig?
In der Regel wird immer Antibiotika verabreicht um einer Infektion und etwaigen Implantatverlust vorzubeugen.

Komplikationen

3Gibt es Komplikationen?
Jede Operation birgt Komplikationen. Seit 2004 keine einzige Infektion mehr. In sehr seltenen Fällen kommt es zum Nicht-Einheilen von Implantaten. Diese können 4 Wochen nach Entfernung wieder durch neue Implantate ersetzt werden.

Schwangerschaft

6Darf während einer Schwangerschaft implantiert werden?
Es muss anhand Ihrer Anamnese und der Vorerkrankungen entschieden werden ob eine Implantation während der Schwangerschaft in Frage kommt.

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Parodontitis - Risiko für den gesamten Körper

Dr. Robert-Marie Frey


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Hier finden Sie Information zu Erste-Hilfe-Maßnahmen.

  • Bei Bewusstlosigkeit / offenen Wunden sofort einen Notarzt rufen!
  • Sollte eine Ecke vom Zahn abgebrochen sein, Bruchstücke in ein feuchtes Taschentuch wickeln und zum Zahnarzt mitbringen.
  • Wenn einer oder mehrere Zähne schief stehen, nicht zurückdrücken! Sofort zum Zahnarzt!
  • Einer oder mehrere Zähne sind nicht mehr zu sehen? Zahn kann ausgeschlagen oder auch in den Kiefer hineingedrückt worden sein. Zuerst Mundhöhle durchsuchen dann die Unfallstelle.
  • Immer schnellstmöglich einen Zahnarzt aufsuchen.
  • Abgebrochene und abgeschlagene Zähne am sichersten in einer Zahnrettungsbox (Dentosafe) transportieren. (in der Apotheke erhältlich) Sollte das nicht möglich sein, kann der abgeschlagene Zahn auch in einem Glas mit H-Milch transportiert werden.  Bitte abgeschlagene Zähne nicht mit den Fingern an der Wurzel berühren.

Diskussion

Haben auch Sie Fragen zum Thema Implantologie/Knochenaufbau? Oder haben Sie Erfahrungen damit gemacht, die Sie mit uns teilen möchten? Dann benutzen Sie das Kommentarfeld, um uns eine Nachricht zu hinterlassen. Wir antworten gerne!

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Jeder Missbrauch von Tabak, Alkohol und Drogen schädigt die Gesundheit und somit die Körperkräfte, die benötigt werden, um erfolgreich Implantate einheilen zu lassen und ein Leben lang erhalten zu können. [Rauchentwöhnung mit Hypnose)

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