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Mundtumore

Es gibt keine Stelle am menschlichen Körper, an dem es nicht zu einer Tumorbildung kommen kann. Sie sind weniger bekannt, weniger öffentlich, doch es gibt sie durchaus auch im Mund- und Kieferbereich, die gut- und bösärtigen Geschwulste. Allerdings finden sich besonders in der Region Mund und Kiefer eher die bösartigen Vertreter. Während gutartige Tumore wie Papillome, Adenome, Fibrome oder Lipome in der Regel chirurgisch entfernt werden, sind Malignome, Karzinome und Sarkome die Tumore, die Sie als Patienten und uns als Behandler vor große Herausforderungen stellen.

Beläge an den Zähnen gehören regelmäßig entweder durch putzen oder professionelles Gerät entfernt, um die Zähne vor Karies und Zerstörung zu bewahren. Durch das Putzen, entfernen Sie auch Beläge an den Schleimhäuten und reinigen die Zunge, so dass Sie auch hier geschützt sein sollten. Das stimmt leider so nicht. 95 % der Tumore, die wir im Mund- und Kieferbereich diagnostizieren, sind neben Bindegewebsmalignomen, Liposarkomen, Fibro- und Myxosarkomen, und Lymphomen sogenannte Plattenepithelkarzinome. Sie entstehen oftmals aus der Leukoplakie heraus, das ist ein fester weißer Belag, der sich über die Schleimhäute und in die Weichteilregionen der Kiefer legt.

Die wirkliche Ursache für die Tumornentstehung zu finden, ist eine der vordringlichsten Aufgaben der Wissenschaft. Wir gehen noch davon aus, dass neben einer genetischen Disposition die Menschen betroffen sind, die regelmäßig rauchen, Alkohol konsumieren und dies in Kombination mit nachlässiger Mundhygiene und unter Umständen auch Mangelernährung. Wie bereits erläutert, geht die Medizin davon aus, dass jene helle Verfärbung, jener weißlicher fester Belag auf der Mundschleimhaut, die Leukoplakie, erstes Anzeichen einer tumorösen Erkrankung ist. So entwickeln sich 5 % aller diagnostizierten Veränderungen dieser Art tendenziell bösartig. Was zunächst einer Druckstelle, beispielsweise durch eine Prothese oder eine kleine Verletzung durch Zähneputzen oder Nahrungsspitzen aussieht und sich später zu einem Geschwulst mit glattem, hartem Rand entwickelt, das zudem mit der tieferen Gewebsschicht eine Einheit zu bilden scheint, sollte unbedingt untersucht und therapiert werden.

Sobald Sie sich mit Ihrem Verdacht bei uns in der SeegartenKlinik vorstellen, oder wir eben diesen Verdacht auf Grund unserer Untersuchung bei Ihnen hegen, beginnen wir umgehend mit Diagnostik im großen Umgang. Neben umfangreichen Blutuntersuchungen, werden wir der Veränderung mit Sonographie, Computer- und, oder Magnetresonanzthomographie und Knochenszintigraph auf den Grund gehen, denn je früher das Plattenepithelkarzinom entdeckt wird, desto besser die Heilungschancen. Selbst wenn sich die weißliche Veränderung in Ihrem Kiefer als harmlos herausstellt, sollten Sie sich regelmäßig umfassenden Vorsorgeuntersuchungen stellen. Bestätigt sich der Verdacht und die Veränderung stellt sich als Karzinom heraus, erfolgt eine radikale Komplettentfernung des Tumors, des befallenen Gewebes und gegebenenfalls auch der ableitenden Lymphen. Je nach Umfang und Größe kann auch eine Knochenresektion notwendig werden. Hier gelangen wir nun an die Grenzen der Zahn- und Kiefermedizin und es beweist sich einmal mehr der große Vorteil, auf ein interdisziplinäres Medizinerteam zugreifen zu können. So sind wiederherstellende Operationen, die über das Chirurgische hinausgehen, Rekonstruktionen, die auf Grund der Tumorentfernung notwendig werden kein Problem und Tumore, die früher als inoperabel galten, können dank plastisch-rekonstruktiver Möglichkeiten heute sicher entfernt werden. Begleitend werden häufig Bestrahlungstherapien angewandt, die in Kombination mit einer Chemotherapie die Krebszellen erfolgreich bekämpfen sollte.

Doch all das sollte nur ein kleiner Einblick in den sogenannten worst case – den schlimmsten Fall sein. Individuell wird sich jede Form der Therapie anders gestalten, so wie auch nicht jede tumoröse Veränderung in Ihrem Kiefer Krebs ist. Vertrauen Sie sich uns an und wir werden jeden einzelnen Behandlungsschritt mit Ihnen gemeinsam vorbereiten und gehen.

 

 

 

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Dr. Robert-Marie Frey


Fachzahnarzt für Oralchirurgie
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