Seegartenklinik Heidelberg - Facelift

 

Facelift

Eine Hautstraffung beziehungsweise Faltenstraffung im Bereich der Stirn, der Augenbrauen oder der Schläfen nennt man oberes Facelift. Es bestehen verschiedene Möglichkeiten einer Hautglättung, beispielsweise kann auffüllendes Fettgewebe oder Kunstmaterial unter die Gesichtshaut eingeführt werden, ein spezieller Laser zur Therapie verwendet werden oder eine Operation erfolgen. Ebenfalls kann der muskelhemmende Stoff Botulinumtoxin injiziert werden, dies findet vor allem bei markanten Falten im Schläfenbereich Anwendung, die auch Krähenfüße genannt werden.

Facelift in der SeegartenKlinik Heidelberg

Operation:

Bevor die Operation beginnen kann, wird das Gesicht gesäubert und mit Desinfektionslösung nahezu keimfrei gemacht. Teilweise erfolgt auch eine Rasur des Operationsgebietes. Meist wird an verschiedenen Stellen eine örtliche Betäubungsspritze gesetzt und ein Beruhigungsmittel gegeben. Nur selten wird für den Eingriff eine Vollnarkose verabreicht. Es kann entweder die offene oder die geschlossene (endoskopische) Operationsmethode erfolgen, dies entscheidet sich nach den Gegebenheiten und dem Umfang des geplanten Eingriffs.


Offene Operation

Bei der offenen Operationstechnik wird die Kopfhaut eingeschnitten, entweder in einem Bogen von einem Ohr zum anderen, oder auch entlang des Haaransatzes, falls eine hohe Stirn vorliegt. Hier wird oft ein gezackter Schnitt gemacht, damit die Narbe später unauffälliger wird. Die Haut wird nun abgelöst. Hierbei kann entweder nur die eigentliche Haut oder zusätzlich Anteile des Unterhautfettgewebes, eventuell auch der Muskeln, abgezogen werden.

Wenn lediglich die Haut abgetrennt wird, können die Nerven für die Kopfhaut intakt bleiben. Bei diesem Vorgehen kann man Stirn und Augenbrauen gut straffen, allerdings besteht nach dem Eingriff eine Narbe an der Haargrenze.
Wenn zusätzlich die unter der Haut liegenden Weichteile wie beispielsweise Muskeln und Knochenhaut angehoben werden, werden zwangsläufig die Nervenverbindungen zerteilt werden. Daher kommt es zu einem Taubheitsempfinden der Haut, das sich auch im Bereich der Haare findet. Die Gefühlsstörungen können vorübergehender oder dauerhafter Natur sein. Vorteil dieser Methode ist aber, dass durch Schwächen oder Wegnehmen der Muskeln eine Therapie der senkrechten Stirnfalten („Zornesfalten“) und groben waagerechten Falten möglich ist. Die Haut wird an der Stirn verschoben, die Augenbrauen nach oben gezogen und zu viel vorhandene Haut abgenommen.


Geschlossene (endoskopische) Operation
Diese Methode geschieht mit Einsicht in das Operationsgebiet über ein Endoskop, ein optisches Gerät. Hierzu werden feine Einschnitte an der behaarten Kopfhaut oder der Schläfenhaut vorgenommen. Die Haut, die Muskeln und die Knochenhaut werden etwas abgehoben, die Nervenstränge dargestellt und vom umliegenden Gewebe getrennt, aber intakt gelassen. Die Muskeln im Stirnbereich können zur Glättung gröberer Stirnfalten abgeschwächt werden. Haut und Weichgewebe können nun nach hinten gezogen werden und wieder befestigt werden, beispielsweise durch Vernähung oder auch durch Schrauben. In wenigen Fällen kann es bei der endoskopischen Operation zu Schwierigkeiten wie z.B. stärkerem Blutaustritt kommen, die eine Weiterführung als offene Operation erfordern.
Nach beiden Operationsmethoden werden die Einschnitte vernäht, manchmal wird auch geklammert oder ein spezieller Klebstoff für weiches Gewebe benutzt. Der Kopf wird an der operierten Stelle verbunden. Der Patient kann nach etwa zwei Wochen zur Fädenentfernung zum Arzt gehen.


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